Tag 213: Durchgeschüttelt

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Es hatte zwar nur drei Sitze, dafür aber sieben Dimensionen. Im Mai 2013 eröffnete in der Hannoverschen Straße das Magic-7-D-Cinema. Um den Film nicht nur zu sehen, sondern wirklich erleben zu können, nahmen die Zuschauer auf Sesseln Platz, die auf einer Achse befestigt sind und sich bewegen ließen. So konnten Erdbeben, Flüge oder Rennfahrten simuliert werden.

Fährt der Held im Film auf einer Achterbahn durch einen Wasserfall, so wurde der Zuschauer wirklich nass. Brüllt ein Dinosaurier in die Kamera, so ließ eine Windmaschine den Besucher den Atem der Riesenechse spüren. Durch Plastikfäden unter den Sitzen glaubten Zuschauer sogar, dass die Spinnen auf der Leinwand ihnen gerade das Bein hochlaufen.

Maximal zehn Minuten dauerten die verschiedenen Filme – lange genug um einen echten Nervenkitzel zu erleben. Alien Safari oder Dog Insekt hießen Filme für Kinder, Stone Dream oder Haunted Forest die für Erwachsene. Die animierten Filme waren speziell für die Möglichkeiten des Effektkinos hergestellt. Die 3,20 Meter breite und 1,80 hohe Leinwand mit 3-D-Technologie und in HD-Qualität füllt dabei den etwa zehn Quadratmeter großen Vorführraum aus.

Mittlerweile ist das Magic-7-D-Cinema geschlossen.