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Tag 188: Steinerei im Audimax

Nicht nur im Jahr 2008 gab es ein Legofilm-Festival  (siehe Tag 166), auch zwei Jahre später fand die so genannte Steinerei wieder im Audimax der Uni Hildesheim statt. Thema diesmal: Glück.

Rund 200 Besucher sahen 15 Filme. Den Jury-Preis abgeräumt hat Dirk Böttcher mit dem Film „Alpenglühen“ (siehe oben). Der Publikumspreis ging an Max Zachner & Michael Wolling mit „Was siehst du?“ und der Preis der Brickfilmer an Golego & nichtgedreht mit „Zombie Bank“.

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Tag 166: Lego-Evolution im Audimax

Die letzen 5 Millionen Jahre der Menschheitsgeschichte komprimiert auf 4 Minuten und 625 Quadratzentimeter so beschreibt es die Gruppe nichtgedreht selbst in ihrer Beschreibung des Brickfilms Weltraffer. Wie das aussieht, konnten im Juli 2008 auch die  rund 400 Besucher der Steinerei im Audimax der Uni Hildesheim bestaunen. Sie sahen wie das Leben auf der Erde entstand: Wie in diesem Fall aus einem rechten gelben Arm ein (mehr oder weniger) zivilisierter Mensch wird, der mal sein Feld bewirtet, mal gegen die Kreuzritter kämpft, mal seinen König mit der Guillotine einen Kopf kürzer macht oder die Berliner Mauer aufbaut.

Wieso rechter gelber Arm? Na, weil die Stars des Films kleine Lego-Männlein sind. Die Steinerei ist ein Brickfilmfestival, sozusagen die Oscar-Verleihung für Lego-Filme. In Hildesheim wurden 2008 zwölf solcher Filme gezeigt. Organisiert wurde das Festival von zwölf Studenten der Universität Hildesheim unter der Leitung von Dr. Matthias Mertens. Der ist nach eigener Aussage: „Brickfilmfan der ersten Stunde.“

Bewertet wurden die Filme von einer prominenten Jury: Prof. Christiane Schindler von der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg, Florian Plag, selbst Brickfilm-Ikone und Journalist Michael Stepper stimmten über die bewegten Figuren ab. Sie prämierten zwar den Film Remake von Mirko Horstmann, sowohl der Publikumspreis, als auch der Preis den die Brickfilmer selbst verliehen, ging an nichtgedreht.

Lukas und Kilian Helmbrecht sowie Hendrik und Christian Denkhaus, die vier Jungs hinter nichtgedreht, begannen bereits in der Schule damit, Brickfilme zu drehen. Das ist jede Menge Arbeit: Figuren um Millimeter bewegen. Foto machen. Figuren wieder Millimeter weiter bewegen. Foto machen. Die Zuschauer im Hildesheimer Audimax waren von dieser Arbeit begeistert.

Weiter Filme von nichtgedreht gibt es auf deren Webseite www.nichtgedreht.de.

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Nicht nur im Jahr 2008 gab es ein Legofilm-Festival  (siehe Tag 166), auch zwei Jahre...
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