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Tag 278: Das Model und der Marktplatz

Im Juni 2004 sitzt ein Star auf dem Hildesheimer Marktplatz: Topmodel Eva Padberg. Die damals 24-Jährige stellt die neuen Trikots der Hildesheimer Eintracht-Handballer vor. Kurz vor diesem Termin räkelte sich Padberg noch in roten Dessous im „Playboy“. Und dann: Hildesheim. Statt Chanel heißt der Auftraggeber Eintracht Hildesheim, statt eines Kleidchens trägt das Model ein weites, lilafarbenes Handballtrikot. Die neue Eintracht-Kluft. „Präsentiert vom besten Model, das wir in Deutschland haben“, freut sich Eintracht-Manager Gerald Oberbeck. Die Vorarbeit hat damals Niklas Hermann geleistet, ein Nachwuchsspieler bei Eintracht. Sein Vater betreibt zu jenem Zeitpunkt in Thüringen eine Firma, dort arbeitet Sabine Padberg, die Mutter des Models. Die Familien kennen sich. Und Oberbeck wäre nicht Oberbeck, wenn er die Chance nicht gesehen hätte. Niklas Hermann greift zum Hörer. Und Eva sagt Ja.

Geduldig beantwortet Padberg in Hildesheim eine Frage nach der anderen, schüttelt Eintracht-Sponsoren die Hand, posiert mit ihrer Schwester Victoria im Handball-Dress für die Fotografen. Die damals 17-Jährige lernt eigentlich Arzthelferin, macht aber auch als Partnerin ihrer berühmten Schwester eine prima Figur.

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