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Tag 44: Der größte Schatz der Stadt

schatz

Der Hildesheimer Silberfund…

…wurde am Abend des 17. Oktober 1868 am Galgenberg entdeckt. Musketier August Armbrecht sollte mit seinen Kameraden einen Schießstand ausheben. Als der Spaten scheppernd an Metall stieß, wurden die patinierten Objekte aus der Erde gerupft, mit Schiebkarren in die Kaserne transportiert und mit Schwung gereinigt, zum Teil mit Drahtbürsten. Entsprechend ramponiert ist ein Großteil des Silberschatzes.

…besteht aus Tafelgeschirr, das fast 2000 Jahre in der Erde lag.

…machte auch seinen Finder reich. Armbrecht kaufte sich von seinen 10 000 Talern die Gaststätte „Zum Silberfund“, die noch heute in der Silberfinderstraße besteht.

…war zuletzt 1997 in der Stadt zu sehen. Die Originale lagern in der Antikensammlung der Staatlichen Museen Berlin. Als die umgestaltet wurden, nutzte das Roemer- und Pelizaeus-Museum die Gelegenheit für eine Ausstellung des echten Schatzes.

…ist größtenteils inzwischen so empfindlich wie Glas.

 

 


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