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Tag 185: Drispenstedt

Anfang der 60er-Jahre, als Neu-Drispenstedt ganz frisch auf den Äckern vor der Stadt entstanden war, musste man sein neu gebautes Haus ab und zu auch mal in Gummistiefeln verlassen. Die Baustraßen waren braun und teilweise matschig, die Versorgung zunächst nur mit einem rollenden Einkaufsladen möglich. Doch das nahmen die ersten Anwohner gern in Kauf – schließlich galt der junge Stadtteil als beliebtes Viertel der oberen Mittelschicht. Viele, die damals nach Drispenstedt zogen, leben auch heute, nach über 50 Jahren, noch dort.

Über die Jahre zogen aber auch immer mehr Menschen verschiedener Nationalitäten nach Drispenstedt: Wer durch den Stadtteil spaziert, schnappt Worte und Unterhaltungen in vielen unterschiedlichen Sprachen auf. Mittlerweile zeichnet sich Drispenstedt als Wohn- und Lebensort durch eine vollständige Infrastruktur, beste Verkehrsanbindungen und attraktive Freizeit- und Erholungsräume aus.

Treffpunkt nicht nur für Drispenstedter war viele Jahre lang beispielsweise das Freibad Müggelsee, das 1933 aus einer Tonkuhle geschaffen wurde. Nicht ganz so groß wie das Berliner Vorbild, aber stets einer der beliebtesten Hildesheimer Badeseen. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Müggelsee zur Badesaison allerdings nicht geöffnet.

Tag 185: Drispenstedt

Anfang der 60er-Jahre, als Neu-Drispenstedt ganz frisch auf den Äckern vor der Stadt...
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