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Tag 157: Hildesheim muckt auf

Amtsleiter Werner-Rüdiger Stehr hält die laufend eingehenden Ergebnisse auf Papier fest.

Amtsleiter Werner-Rüdiger Stehr hält die laufend eingehenden Ergebnisse auf Papier fest.

Es war das bis dahin erste Bürgerbegehren in einer niedersächsischen Großstadt: Die Bürgerinitiative „Für ein bezahlbares Museum“ legte  im November 1997 mit 9730 gültigen Stimmen mehr als die erforderlichen 8258 Bürgerstimmen vor. Damit war der Weg frei für das Begehren. Das lautete: „Der Beschluss des Rates der Stadt Hildesheim vom 3. März 1997 über den Teilabriss und Neubau des Roemer-und-Pelizaeus-Museums wird aufgehoben.“ Wer also mit Ja stimmt, ist gegen den Neubau, wer Nein ankreuzt, stimmt für einen Neubau. Doch der Bürgerentscheidwird mangels Wahlbeteiligung ein Reinfall für die Initiatoren: Die Bürger treffen an der Wahlurne eine klare Entscheidung für den Neubau des Museums. Die Wahlbeteiligung beträgt nur 11,75 Prozent. 25 Prozent der Hildesheimer hätten aber mit Ja votieren müssen, um den Neubau zu verhindern. Nur 6,51 Prozent der 81738 Wahlberechtigten stimmten dem zu.


Tag 157: Hildesheim muckt auf

Es war das bis dahin erste Bürgerbegehren in einer niedersächsischen Großstadt: Die...
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