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Tag 85: Die Donaldisten sind da

Hildesheim. Entenhausen. „Hauptaufgabe der D.O.N.A.L.D.“, betont Martin Söllig, „ist die Erforschung des Anaversums von Entenhausen“. Die D.O.N.A.L.D. ist die „Deutsche Organisation der nichtkommerziellen Anhänger des lauteren Donaldismus“ und das Anaversum ist das Donaldisten-Wort für „Welt“.

Martin Söllig ist ein solcher Donaldist. Auf dem schwarzen Jackett des Mittvierzigers prangen bunte Abzeichen. Darunter ein Orden, der sein Leben verändert hat und aussieht wie ein türkisfarbener Würfel.  Es ist der Preis des „Entdeckers der viereckigen Eier am Band“. Söllig hat ihn 2010 bekommen für seine Studie „Die Neffen“. Dort stellt er die These auf, dass die berühmten Neffen des wohl noch berühmteren Donald Ducks eine Persönlichkeit besitzen, die sich auf drei verschiedene Körper aufteilt.

Auch am Huckup treffen sich die Donaldisten am 26. März 2011.

Auch am Huckup treffen sich die Donaldisten am 26. März 2011.

Am Samstag, den 26. März 2011, trifft er sich mit seinen Mitstreitern zum 34. Donaldistenkongress im Roemer-Pelizaeus-Museum in Hildesheim. Dort wird eifrig diskutiert: über die Entenhausener Todesmythologie,  über die Entenhausener Gesellschaftsordnung als Vorbild für die reale Welt und über eine Formel zur Berechnung von Donalds wahrer Körpergröße.

Und neben allerlei Wissenschaft bleibt natürlich auch noch Zeit für handfestes – eine Donald-Maske für den Hildesheimer Huckup.