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Tag 351: Als das Lucas-Imperium auf der Steingrube zurückschlug

Foto: Gossmann

Am 23. Februar 1997 strömten viele Hildesheimer zur Steingrube. Warum? Weil der legendäre X-Wing-Fighter genau dort „landete“. Er war nämlich auf Werbetour für die überarbeitete Star-Wars-Trilogie.

Ein Lastwagen zog den Fighter. Im Einsatz mit dem Abfangjäger hatte Skywalker im „Krieg der Sterne“ Kinogeschichte geschrieben. 1997 kämpfte der Held dann erneut auf der Leinwand für das Gute: Das George-Lucas-Imperium schlug zurück, mit digitalisierten Bildern und neuem Sound.

Schon bevor der „Red Five“, so der Filmname der Maschine, auf dem Busparkplatz an der Steingrube andockte und seine Laser-Kanonen ausklappte, warteten viele Familien auf die irdische Star-Wars-Präsentation. Im Inneren der Maschine gab’s ein Videospiel, für Außenstehende gab es hingegen nicht viel zu sehen. Der Weltraumjäger lag stumm auf der Laster-Ladefläche, auf den Monitoren liefen Trailer für das bevorstehende Kino-Ereignis.

Ein echtes Hollywood-Relikt war es allerdings nicht, hier bei uns in Hildesheim. Der neun Meter lange „X-Wing-Fighter“ mit sechs Metern Spannweite war gerade mal halb so groß wie das Vorbild und erst zwei Jahre alt. Er gehörte zu den acht Modellen, die 1995 zur Premiere der überarbeiteten Videos konstruiert wurden.

Ursprünglich hatte der intergalaktische Flieger übrigens auf dem Marktplatz landen sollen. Doch die Stadt hatte wegen eines Expo-Symposiums zum Weltkulturerbe ihre Zusage zurückgezogen.